Kleidermarkt Maimoria

In den letzten Tagen habe ich sehr oft das Wort „karibu“ bzw. „karibuni“ gehört, was „willkommen“ bedeutet. Es wird sehr häufig von Shopbesitzern oder Leuten mit Markständen gebraucht, um zu sagen, dass der Kunde willkommen ist und sich ruhig die Ware anschauen (und am besten natürlich kaufen) soll.
Auch gestern als ich mit Malve (meine Mitfteiwillige) und einem Leher von unserer Schule auf dem Kleidermarkt Maimoria nahe Moshi gewesen bin. Dieser Markt ist sehr groß, viele kleine und größere Stände, die gröstenteils SecondHand Kleidung aus Europa verkaufen. Es gibt aber auch ein paar Stände, die typisch afrikanische Mode verkaufen. Dort hab ich mir einen Rock gekauft, der leider nicht ganz passt, den man aber bei einem Schneider für wenig Geld anpassen lassen kann:)
Wie auf allen Märkten wird hier Kiswahili gesprochen (um zu verhandeln) und deshalb sind wir leider immer noch auf die Hilfe von anderen angewiesen, wenn wir etwas kaufen wollen.
Aber mit der Zeit haben wir den dreh hoffentlich raus und kriegen das verhandeln auch ohne Hilfe von außen hin!
Mir hat es sehr gut gefallen auf dem Kleidermarkt. Die engen Gassen zwischen den Ständen, die vielen bunten Klammotten und die Verkäufer, die manchmal versteckt im hinteren Teil des Stands sind und plötzlich neben einem auftauchen, wenn man sich ein Stück genauer anschaut.
Eine Situartion fand ich etwas amüsant, als wir vor einem Jeansstand auf unseren Begleier gewartet haben, der sich eine Hose kaufen wollte, wurden mir und Malve von einem Verkäufer immer Hosen aus einem Haufen gereicht, von denen er dachte, dass sie uns passen.
Da wir eh warten mussten hab ich die Hosen genommen und an mich gehalten, aber jede wieder zurückgelegt. Trotzdem bekam ich immer neue Hosen gereicht, die meisten davon zu lang, da ich so klein bin;)
Ich wusste nicht so recht, wie ich da jetzt wieder rauskomme, aber wir sind dann einfach weiter gegangen und der Verkäufer war auch nicht böse, dass ich so wählerisch war;)
In den nächsten Tagen und Wochen werden wir bestimmt noch so einiges erleben und lernen, aber eins wissen wir jetzt schon: Wenn jemand „karibu“ sagt, dann antwortet man „asante“(danke) egal ob man in den Laden gehen will oder nicht.

Über

Ich bin 19 Jahre alt. Ich mache ein weltwärts Projekt an einer Schule in Tansania vom September 2016 – August 2017. Meine Mittfreiwillige und ich machen in der Schule den Computer Unterricht und helfen bei dem Germany Club sowie der Zirkus AG mit.

Getagged mit:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

+ 50 = 58