Musik, Ton, Film, Nerven

 

Der letzte Monat stand ganz unter diesem Motto.
Meine Organisation veranstaltet einen Musikwettbewerb für Kinder und Jugendliche zwischen 13 und 25 Jahren. In diesem sollen sie ein Lied zur Prävention von Teenager-Schwangerschaften schreiben.
In diesem Projekt durfte ich viel mithelfen und organisieren und somit hatte ich die letzten Wochen viel zu tun und habe auch weiterhin noch einige Arbeit vor mir.
Das schöne ist nicht nur eine Aufgabe zu haben, sondern auch viel Neues zu lernen.

Meine Hauptaufgabe war kleine Filme vom Prozess zu drehen und diese später zu einem kleinen Film zusammenzuschneiden. Und ich habe weder Ahnung von dem einen noch von dem anderen.
Im Rahmen des Wettbewerbes wurden zwei Wochenenden Workshops veranstaltet. Beim ersten wurde hauptsächlich Wissen vermittelt über Sexualität, Verhütung, Konsequenzen von Teenager-Schwangerschaften und im zweiten kam dann der kreative Prozess. Es waren Musiker eingeladen, die mit den Teilnehmern individuell zusammen arbeiteten.
Am Ende des zweiten Workshops gab es schon das erste Mini-Konzert und wir waren erstaunt, dass doch einige superschöne Lieder entstanden sind, da die meisten zum ersten mal ein Lied in ihrem Leben geschrieben haben.

Die darauffolgende Woche kamen alle Teilnehmer, um ihre Lieder für die Jury auf Video aufzunehmen. Dafür mussten wir jeden Tag die komplette Tonausrüstung der Organisation aufbauen mit Lautsprechern, Verstärker, Reglerpult, Mikrofon und dem ganzen Kabelspass. Da sich aber keiner so wirklich damit auskannte, gab es immer irgendein Problem und irgendwas hat nicht geklappt. So lief es wirklich jeden Tag, das ich froh bin heute diese Tonausrüstung nicht mal sehen zu müssen. Zwischen den Aufnahmen haben wir dann immer mal die Videos von der Kamera auf Computer gespielt, damit wir sie dann für die Jury schneiden und vorbereiten konnten, was auch alles nicht so unkompliziert war. Gestern haben sich dann die Juroren getroffen und wir waren vorgestern noch bis spät am schneiden und Mappen vorbereiten.

Am 26. Oktober ist dann das Abschlusskonzert und dafür habe ich die Flyer gemacht. Es sind auch alles sehr gespannt, wie es wird und wer letztendlich gewinnen wird und fort wird dann auch das Video über die Workshops gezeigt, dass wir noch weiter bearbeiten müssen.

Mittlerweile habe ich eine Volleyballmannschaft hier in der Uni gefunden und war diese Woche zweimal beim Training und habe gleich ordentlich Muskelkater bekommen, aber es tut gut nach de Arbeit nochmal Sport zu machen und andere Menschen zu sehen. Weiterhin gibt es auch noch den Freiwilligenstammtisch von den Freiwilligen und Praktikanten Managuas. Dieses Wochenende gibt es endlich wieder mal einen Ausflug und ich hoffe etwas Entspannung. 🙂

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